Prozess

LEEN-phasen
 

Wie funktioniert ein LEEN-Netzwerk?

Das LEEN-Managementsystem regelt den Aufbau und die dauerhafte Arbeit in den Lernenden EnergieEffizienz-Netzwerken, zu denen je 10 bis 15 Unternehmen gehören. Die Teilnehmer entrichten über die Laufzeit eine Gebühr, mit der die energetische Bewertung, die Netzwerktreffen und das Monitoring finanziert werden. Jedes der Unternehmen sollte jährliche Energiekosten in ausreichender Höhe aufweisen. Damit ist sichergestellt, dass sich Teilnahmegebühr und Investition schnell amortisieren. In der Regel wird eine interne Verzinsung von 30% erreicht.

Wesentliche Rollen haben der Netzwerkträger (Organisation), der Moderator (Organisation und Leitung der Netzwerktreffen) und der energietechnische Berater (energetische Bewertung, Monitoring).
 

Phase 0 | Akquisition

Der zukünftige Netzwerkträger (z. B. IHK, Kommune, Energieversorger) akquiriert Unternehmen für das Netzwerk. Das kann über Informationsveranstaltungen oder durch Einzelansprache geschehen. Hierbei ist es erfolgversprechend, auf bestehende Strukturen (z. B. Umweltarbeitskreise) aufzusetzen.

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Phase 1 | Energetische Bewertung

Die bestehenden Einsparpotentiale in den Unternehmen werden von einem LEEN-zertifizierten energietechnischen Berater identifiziert und bewertet. Nachdem die Unternehmen einen Datenerhebungsbogen zur Energiesituation (Verbräuche, Anlagen) ausgefüllt haben, führt der energietechnische Berater bei allen Unternehmen Betriebsbegehungen durch, auf deren Basis er die Berichte zur energetischen Bewertung anfertigt. Anschließend wird mit allen teilnehmenden Betrieben ein gemeinsames Energieeffizienz- und CO2-Reduktionsziel für das Netzwerk vereinbart.

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Phase 2 | Netzwerk

Die Netzwerkphase startet parallel zur energetischen Bewertung, um den Kontakt zwischen den Unternehmen zu etablieren. Die Treffen finden jeweils bei einem der Unternehmen statt. Ein LEEN-zertifizierter Moderator führt durch die Veranstaltung. Nach der Betriebsbesichtigung mit Erläuterung der energetischen Situation finden Fachvorträge und der Austausch zwischen den Unternehmen statt. Beispielsweise referieren Netzwerkteilnehmer über umgesetzte Maßnahmen, von deren Erfahrungen die anderen Teilnehmer dann profitieren. Dies ist ein ganz zentraler Erfolgsfaktor.

Einmal jährlich erfolgt eine Erfolgskontrolle durch das Monitoring. Die Ergebnisse werden vom energietechnischen Berater dokumentiert. Sie dienen sowohl zur Verfolgung des Netzwerkziels, als auch für die Unternehmenskommunikation (intern/extern).

Parallel zur Netzwerkarbeit kümmert sich der Träger um eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation zur Imageverbesserung durch den glaubwürdigen Klimaschutz des Netzwerks. Am Ende der Laufzeit entscheiden die Unternehmen über die Weiterführung des Netzwerkes.

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Compliance

Konformitätsbescheinigung 50001 16247 Konformitätsbescheinigung EEffG
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