Laufend | Monitoring

LEEN GmbH
 

Innenwirkung, Außenwirkung, Nachwirkung

Monitoring

Monitoring

Die Prozesskontrolle erfolgt im Monitoring, um Ziele zu überprüfen und bei Bedarf zu korrigieren. Hierzu erhält das Unternehmen das Monitoring-Tool, in dem es die umgesetzten Maßnahmen, ggf. mit Hilfe des energietechnischen Beraters, kontinuierlich dokumentiert. Einmal im Jahr kontrolliert der energietechnische Berater das gesamte Monitoring-Tool. Das LEEN-Energieeffizienz-Monitoring ist konform zur DIN EN ISO 50001.
 

Ihr Nutzen

  • Transparenz über die Einspareffekte der umgesetzten Maßnahmen
  • Gläubwürdige PR bzw. Außendarstellung


 

Top-down | Kennwertbildung

Das Top-down-Monitoring basiert auf der zeitlichen Veränderung von Energieverbrauchs-Kennwerten zwischen dem Basis- und dem Analysejahr. Die jährliche Energiekennzahl (z. B. in MWh pro Tonne) ergibt sich als Quotient aus dem gesamten Energieverbrauch und der Produktion. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Bedeutung von Energiekosten im Unternehmen. Hinsichtlich der Energieeffizienz ist diese hoch aggregierte Zahl aber oft sehr interpretationsbedürftig, da in ihr alle energiebezogenen Veränderungen erfasst werden, egal welche Ursachen sie haben.
 

Bottom-up | Effekte der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen

Das Bottom-up-Monitoring listet alle Maßnahmen auf, die im Analysejahr in einem Unternehmen wirksam sind. Die Summe der wirksamen Maßnahmen ergibt dann die Einsparungen im jeweiligen Jahr. Hierdurch werden die Energieeffizienz-Steigerung und die CO2-Reduktion im Unternehmen berechnet. Da die Einsparungseffekte über die Laufzeit durch Änderung der Rahmenbedingungen variieren können, erfolgt eine Anpassung der Effekte durch sog. Korrelationsfaktoren. Das bedeutet, dass z. B. der Einspareffekt einer Maßnahme steigt, weil die Produktion steigt, sofern sie davon abhängig ist.
 

Ablauf und Inhalte des Monitorings

  • Eintragen der Energieverbräuche und der Produktionsdaten in das Monitoring-Tool durch das Unternehmen.
  • Eintragen aller umgesetzten Maßnahmen in das Monitoring-Tool durch das Unternehmen, auch derjenigen, die nicht in der energetischen Bewertung erwähnt sind.
  • Bottom-up-Verfahren: Berechnung der Energieeinsparungen bzgl. Primär- bzw. Endenergie (Effizienzsteigerung) und Reduzierung der CO2-Emissionen auf Basis der umgesetzten Maßnahmen
  • Top-down-Verfahren: Bildung von Energiekennwerten
  • Plausibilitätsprüfung der ermittelten Ergebnisse durch den energietechnischen Berater
  • Erstellen des Monitoring-Berichts nach LEEN-Vorlage durch den energietechnischen Berater
  • Erstellen des Netzwerkberichts mit Beurteilung der Zielerreichung durch den energietechnischen Berater gemeinsam mit dem Moderator.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Inwieweit die Ergebnisse nach außen hin kommuniziert werden, hängt von den beteiligten Unternehmen ab. Durch Pressekonferenzen, Vorträge und auch über das Internet kann über die Arbeit berichtet werden, was positive imagebildende Synergien erzeugt.
 

Abschluss oder Fortsetzung

Der letzte Monitoring-Bericht des Netzwerks schließt die festgelegte Netzwerkperiode ab und zeigt auf, ob das gesetzte Ziel erreicht wurde. Die Betriebe entschieden dann, ob und wie sie das Netzwerk fortführen wollen. Da die Energieeffizienz eine Daueraufgabe ist, gibt es bereits Netzwerke in Deutschland, die seit vielen Jahren erfolgreich laufen.
 

Compliance

Konformitätsbescheinigung 50001 16247 Konformitätsbescheinigung EEffG
Kontakt